Spätsommer auf Langeneß – Altwerden auf der Hallig (NDR)

Die zweiteilige Doku-Reportage „Spätsommer auf Langeneß“ stellt drei Menschen vor, die ganz unterschiedlich mit der Hallig Langeneß verbunden sind und sich den Herausforderungen des Altwerdens auf einer Hallig stellen müssen. Erzählt wird die Geschichte von drei Senioren, die auf Langeneß wohnen. Mitten im Watt, mitten im Meer sind die Bewohner der Hallig Langeneß oft tagelang vom Festland abgeschnitten. Die jungen Menschen ziehen weg, da sie hier keinen Arbeitsplatz finden, die Alten bleiben. Häufig bildet die Nachbarschaft das einzige Netz, das Rentnerinnen und Rentnern auf der Hallig bleibt.

Spätsommer auf Langeneß – Altwerden auf der Hallig Teil I

Jens ist mit 90 Jahren der Älteste auf Langeneß. Seine Familie lebt nicht mehr auf der Hallig. Aufs Festland will er aber nicht. Die Jugendlichen, die im Wattenmeerhaus nebenan ihren Freiwilligendienst leisten, kümmern sich um ihn. Dennoch wirkt er mehr und mehr lebensmüde. Starke Schmerzen kommen hinzu. Muss er ins Krankenhaus auf dem Festland? Frerk Johannsen betreibt zusammen mit seinem Sohn und Familie einen Milchbetrieb. Mehr aus Idealismus ist er der Letzte hier, der noch eigene Kühe hat. Im nächsten Jahr wird er Rentner. Werden Sohn und später die Enkel seinen Familienbetrieb fortführen? Jutta Hinrichsen liebt die Ruhe und Weite der Hallig. Sie ist vor 13 Jahren zugezogen und war lange als Gemeindekrankenschwester tätig. Dennoch stört sie die Abgeschiedenheit vom Festland zunehmend. Wird sie Langeneß wirklich verlassen?

Spätsommer auf Langeneß – Altwerden auf der Hallig Teil II